So verlegen Sie Terrassenplatten

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Gartenplatten selbst zu verlegen, ist perfekt möglich. Halten Sie sich dabei genau an die untenstehenden Anweisungen.

Alle Informationen über die Verlegung und Pflege von Marlux-Produkten finden Sie in dem Leitfaden Verlegung und Pflege.

Schritt 1: Wählen Sie Ihre Terrassenplatten und planen Sie die Arbeiten

Wählen Sie die geeignete Marlux-Terrassenplatte aus unserem Sortiment. Rechnen Sie sorgfältig aus, wie viele Platten Sie benötigen und berücksichtigen Sie den Schnittverlust. In der Regel benötigen Sie 5 % mehr Terrassenplatten. Bestellen Sie alle Platten auf einmal, um Farbabweichungen zu vermeiden. Lassen Sie die Platten bis zur Verlegung in der Verpackung. So vermeiden Sie Kratzer.

Schritt 2: Bereiten Sie den Untergrund für Ihre Terrassenplatten vor

Sorgen Sie für einen drainierenden Untergrund und stabilisieren Sie diesen. Dies tun Sie mit einer Stabilisierungsmischung aus reinem, gewaschenem Flusssand (0/2-0/5 mm) mit maximal 100 kg Zement pro Kubikmeter (1 Teil Zement auf 11 Teile Sand). Verteilen Sie diese Mischung gleichmäßig mit einer Stärke von 10 cm und belassen Sie 15 % Überstärke. Verdichten Sie sofort, um zu vermeiden, dass die Bepflasterung weggespült wird. Achten Sie darauf, dass Sie die Oberseite des Fundaments gleichmäßig (mit 1 %) zur Seite ablaufen lassen. So bleiben keine Regenpfützen zurück. Verlegen Sie die Terrassenplatten so, dass sie sich auf einem höheren Niveau befinden als der Garten, um Schmutzwasser von den Platten fernzuhalten. Verwenden Sie gebrochenen Schotter, um eventuelle tiefe Löcher aufzufüllen. Ebnen Sie den Untergrund für eine konstante und gleichmäßige Deckung.

Schritt 3: Beginnen Sie mit dem Kantenabschluss Ihrer Terrassenplatten

Platzieren Sie zunächst den Kantenabschluss, damit sich das Fundament und die Platten nicht mehr verschieben können. Wählen Sie einen breiten oder einen tiefen Kantenabschluss und sorgen Sie bei Magerbeton stets für ein Stützkissen (150 bis 200 kg Zement / m= 1 Teil Zement auf 5 bis 7 Teile Sand). Ihre erste Plattenreihe verlegen Sie am besten zwischen den Rändern, um den Abstand sehr genau zu bestimmen.

Schritt 4: Legen Sie das Pflaster an

Legen Sie ein Pflaster mit derselben Fundamentmischung an. Die Schicht muss 3 cm stark sein, über eine Breite von 1,5 Platten und über die gesamte Länge Ihrer Terrasse. Achten Sie darauf, dass das Pflaster überall gleich stark ist, um eine gleichmäßige Verdichtung unter den Platten zu gewährleisten. Verlegen Sie links und rechts eine erste Platte auf der richtigen Höhe und spannen Sie ein Seil über die Breite dieser Platten parallel zur Fassade. Achten Sie auf ein Gefälle von 2 cm weg von der Fassade. Ist das nicht möglich? Dann entfernen oder perforieren Sie die Betonplatte und füllen Sie die Löcher erneut mit Splitt 2/5 auf. Ist ein solches Gefälle möglich? Dann verlegen Sie die Platten auf Splitt (1/3-2/5 mm) und planieren Sie auf 5 cm.

Schritt 5: Verlegung der Gartenplatten

Verlegen Sie die erste Reihe Terrassenplatten perfekt gleichmäßig. Belassen Sie Fugen von mindestens 3 mm zwischen den Platten. Verlegen Sie anschließend die nächsten Reihen auf gleiche Weise. Verlegen Sie die Platten ausgehend von der Fassade und klopfen Sie sie auf der richtigen Höhe mit einem Gummihammer an. Verlegen Sie die Platten auf Drainbase? Dann rollen Sie erst die Matten auf dem Pflaster aus, mit der Laufrichtung der Kanäle in Richtung des Gefälles der Platte. Das wasserdurchlässige Vlies muss an der Oberseite liegen. Legen Sie die Platten lose auf die Drainbase mit einer Fuge von 3 mm und fixieren Sie diese an den Rändern mit Plattenleim. Legen Sie die Platten auf die Plattenträger. Dies ist bei Platten mit einer Stärke von mindestens 3,5 cm für ein Format von 40 x 40 cm, einer Stärke von mindestens 4,5 cm für ein Format von 50 x 50 cm und 4 cm für ein Format von 60 x 60 cm möglich. Bei größeren Formaten raten wir von der Verwendung von Plattenträgern ab, es sei denn, dass die Platten mittig unterstützt werden.

Schritt 6: Anbrigung der Fugenfüllung zwischen den Terrassenplatten

Nachdem die Verlegung der Terrasse abgeschlossen ist, lassen Sie das Fundament ein paar Tage lang aushärten. Erst danach füllen Sie die Fugen vollständig auf. So blockieren Sie die Platten. Verwenden Sie feinen weißen Sand oder Splitt (1/3 mm). Vermeiden Sie ungewaschenen oder gefärbten Sand, da sonst Flecken entstehen können. Haben Sie breitere Fugen (8 bis 12 mm)? Dann füllen Sie diese per Hand mit erdfeuchtem Fugenmörtel auf. Verwenden Sie hierzu ein Fugeneisen. Fugenmörtel ist reiner, gewaschener und befeuchteter Flusssand (0/2-0/5 mm) mit 250 bis 300 kg Zement pro Kubikmeter Sand (1 Teil Zement auf 3 bis 4 Teile Sand). Achten Sie darauf, dass Sie die Platten beim Verfugen nicht schmutzig machen. Setzen Sie eine elastische Fuge zwischen den Platten und den Wänden sowie bei Terrassen, die größer als 50 m² oder länger als 10 laufende Meter sind.